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Organisation der Parteien

Die Organisation der Parteien bezieht sich in diesem Fall auf das Beispiel der der CDU. Hiermit wird ausdrücklich kundgetan, dass hiermit keine politische Meinung geäußert werden soll. Es geht ausschließlich um die Darstellung eines Beispiels.

An der Spitze der CDU Deutschlands steht seit dem 10. April 2000 die Parteivorsitzende Dr. Angela Merkel. Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt sie der designierte Generalsekretär Volker Kauder. Ihm zur Seite steht der Bundesgeschäftsführer Dr. Johannes von Thadden.

Mindestens alle zwei Jahre tritt der Bundesparteitag zusammen. Dessen 1.001 Delegierte beschließen über die Grundlagen der Politik der CDU und das Parteiprogramm. Der Bundesparteitag wählt den Vorsitzenden, den Generalsekretär, vier stellvertretende Vorsitzende, den Bundesschatzmeister und sieben weitere Mitglieder. Das höchste beschlußfähige Gremium zwischen den Parteitagen ist der Bundesausschuß.

Das Präsidium der CDU Deutschlands setzt sich aus der Vorsitzenden, dem Generalsekretär, den vier stellvertretenden Vorsitzenden, dem Bundesschatzmeister und sieben weiteren vom Bundesparteitag gewählten Mitgliedern zusammen. Soweit sie Mitglieder der CDU sind, gehören auch der Bundeskanzler, der Präsident oder Vizepräsident des Deutschen Bundestages, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und der Vorsitzende der EVP-Fraktion des Europäischen Parlamentes dem Präsidium an. Hinzu kommen die CDU-Ministerpräsidenten als kooptierte Mitglieder.

Mitglieder des Bundesvorstandes sind die Präsidiumsmitglieder, weitere 26 vom Bundesparteitag gewählte Mitglieder sowie die Vorsitzenden der Landesverbände und der Bundesvereinigungen.

Zur fachlichen Beratung und Unterstützung kann der Bundesvorstand Bundesfachausschüsse einsetzen. Die CDU Deutschlands hat in der 14. Legislaturperiode insgesamt 15 Bundesfachausschüsse, zwei Arbeitskreise und einen Gesprächskreis eingesetzt. Diese Gremien erarbeiten Konzepte für die Politikfelder Innenpolitik, Bildungspolitik, Sportpolitik, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Strukturpolitik, Umwelt- und Energiepolitik, Forschung und Innovation, Agrarpolitik, Medienpolitik, Familien- und Jugendpolitik, Frauenpolitik, Gesellschafts- und Sozialpolitik, Außen- und Sicherheitspolitik, Europapolitik, Entwicklungspolitik, Polizei, Menschenrechte und Kultur.

Die CDU ist eine föderal geprägte Partei. In insgesamt 17 Landesverbänden (davon 14 in den Bundesländern außer Bayern sowie je einer in Braunschweig, Hannover und Oldenburg), 27 Bezirksverbänden, 360 Kreisverbänden und ca. 11.700 Ortsverbänden engagieren sich bundesweit rund 600.000 CDU-Mitglieder.

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